Vielen ist bereits bekannt, daß Rassehundezüchtungen
von genetisch bedingten Krankheiten betroffen sind. So auch der Australian
Shepherd.
Aus diesem Grund hat der ASCA mit dem DNA Commitee eine Einrichtung geschaffen,
mit deren Hilfe die Basis für die grundlegende Bekämpfung genetisch
bedingter Krankheiten beim Austrailian Shepherd geschaffen wurde. Wissenschaftliche
Tests und Prüfung des Genpools als Anpaarungshilfen sollen helfen,
unsere Rasse genetisch zu verbessern und widerstandsfähiger zu machen.
Unsere Präsidentin ist u.a. Mitglied und Europäische Repräsentantin
des DNA Commitees. Sie selbst ist als Züchterin sehr an der Verbreitung
dieser Standards beteiligt.
Beitrag über : Ivermectin-Empfindlichkeit
bei collieartigen Hunden
Da ja schon viel darüber geredet und veröffentlicht wurde,
wollen wir an dieser Stelle nur darauf hinweisen, daß
die Uni Gießen, Institut für Pharmakolgie und Toxikologie
eine Studie abgeschlossen hat, die die Ivermectin-Empfindlichkeit collieartiger
Hunde untersuchte. Dabei kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis,
daß unter
700 getesteten Hunden die größte Häufigkeit des MDR1-Defektes
bei Collies (~85 %) gefunden wurde, gefolgt von Shetland Sheepdog (~50%),
Australian Shepherd (~30%) und Border Collie (~3%).
Was bedeutet das?
Im normalen Leben haben betroffene Hunde keine Probleme oder der Ausbruch
einer Krankheit ist nicht zu erwarten. Bitte keine Hysterie. Da aber
gerade viele Aussie Besitzer auch Pferde, Schafe, Rinder haben, die
häufig
mit Ivermectin entwurmt werden, sollte jeder darüber nachdenken,
seinen Hund testen zu lassen. Dazu kommt, daß
betroffene Hunde auch empfindlich auf andere Medikamente reagieren können.
Der Test ist recht einfach über
die Einsendung einer Blutprobe an die Uni Gießen möglich.
Der Test kostet 86 Euro.
Neben der Universität Giessen bietet nun auch die Universiät Kassel Tests an. Weitere Informationen unter den "Links" . |